Entlassungen bei Prism gehen weiter
Am letzten Freitag traf es das Vienna House in Leipzig: Mehr als die Hälfte der 45 Mitarbeiter wurde entlassen, wie ein Vertreter der Gewerkschaft NGG bestätigt. Die Kündigungen seien durch die Geschäftsleitung von Revo erfolgt, obwohl bereits der indische Prism-Konzern das Haus betreibe. Die NGG legt eine Liste der 24 mutmaßlich von Prism übernommenen Häuser vor.
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Die Revo-Insolvenz sorgt weiterhin für große Unruhe in den betroffenen Hotels
Die NGG beklagt das Ausmaß der Kündigungen in den 24 ehemaligen Revo-Hotels, die von der Prism-Tochter Sunday übernommen wurden, und hält die verkürzte Kündigungsfrist von maximal drei Monaten auf Grundlage von § 113 der Insolvenzordnung für fragwürdig. Die Gewerkschaft begründet ihre Auffassung damit, dass Prism die Hotels bereits betreibt und Prism-Führungskräfte vor Ort sind. Zudem bezweifelt die NGG, dass eine korrekte Sozialauswahl getroffen wurde. Den Mitarbeitern sollen teilweise auch neue Arbeitsverträge und Arbeitsanweisungen von Prism vorgelegt worden sein. Die Gewerkschaft hat angekündigt, die Mitarbeiter bei Kündigungsschutzklagen zu unterstützen.
Laut der Gewerkschaft sollen folgende Betriebe an Prism übergehen:
Dorint am Main, Taunuszentrum FFM
Dorint Augsburg
H+ Hotel Bad Soden
H+ Hotel Friedrichroda
H+ Hotel Hannover
H+ Hotel Köln Brühl
H+ Hotel Köln Hürth
H+ Hotel Leipzig Halle
H+ Hotel Nürnberg
H+ Hotel Stade Herzog Widukind
H+ Hotel Stuttgart Herrenhausen
H+ Hotel Wiesbaden- Niedernhausen
H+ Hotel Willingen
H2 Hotel Düsseldorf Seestern
H4 Hotel Kassel
Hotel des Nordens Flensburg
Hotel Schloss Neustadt- Glewe
Mercure Hotel Berlin City West
Mercure Hotel Garmisch-Partenkirchen
Mercure Hotel München Airport Freising
Ramada by Windham Flensburg
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